Welcome to WordPress. This is your first post. Edit or delete it, then start writing!
Blog
-

Löwenfans gegen Rechts Neujahrsempfang 2026
Wir freuen uns, Euch wieder zum traditionellen LfgR-Neujahrsempfang einladen zu dürfen!
Am 5. Januar 2026 ab 20:00 Uhr live im Kafe Marat (Thalkirchenrstr. 102):
MDK & Alligatorman (Rap / Wien)
Uschi (Punk, Noise, München)
+ Aftershowparty.
Einlass: 5-10€ (der komplette Erlös geht an lokale antifaschistische Initiativen)
Einlassvorbehalt: Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder
bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen. -

30 Jahre Löwenfans gegen Rechts
7. Juni 2025 – Feierwerk, Hansa 39
1995 trafen sich ein paar Löwenfans im Olympiastadion mit einem gemeinsamen Ziel: Nazis keinen Platz im Stadion zu lassen. 30 Jahre später stehen wir immer noch zusammen – und das wollen wir gemeinsam feiern!
Egal, ob du eingefleischter Fan des TSV bist oder einfach unser antifaschistisches Selbstverständnis teilst – du bist herzlich eingeladen. Gemeinsam schauen wir zurück, blicken nach vorne und feiern unseren runden Geburtstag!
Das Programm:
Ab 18:00 Uhr: Reggae-Biergarten mit Vorstadtrockers
Live ab 20:00 Uhr: The toten Crackhuren im Kofferraum Roger Rekless, Alligatorman & MDK
Aftershowparty mit DJ Tutti (Italodisko) & Martin (Eurodance)
Also kommt vorbei, bringt eure Freund:innen mit und feiert 30 Jahre Engagement, Musik und Zusammenhalt. Auf die nächsten 30 Jahre – wir sehen uns!
Tickets bekommt ihr für nur 12€ + VVK über Tixforgigs oder direkt bei unseren Infoständen!
https://www.tixforgigs.com/Event/59919
Einlassvorbehalt: Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder
bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen. -

!SAVE THE DATE!
to celebrate
30 Jahre Löwenfans gegen Rechts
Samstag, 7. Juni 2025
Feierwerk H39
Weitere Infos folgen! -
Sommerfest, Samstag 27. Juli 2024
Unser alljährliches Sommerfest findet statt am Samstag den 27. Juli in der A-Tram!
Hinter den Plattenspielern stehen wieder die Vorstadt.Rockers. Außerdem wird gegrillt (bitte Grillgut selbst mitbringen) und wir sorgen für ein kleines Buffet (auch hier freuen wir uns über Spenden!) und Bier vom Fass.
Schaut unbedingt vorbei 🙂
Die A-Tram findet ihr auf dem Geländes des Bahnwärter Thiel ganz hinten!

-

Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus
Biografien aus München und Giesing
Gespräch mit der Historikerin Barbara Hutzelmann (Kulturreferat der LH München, PublicHistory, Koordinierungsstelle Erinnerungszeichen) und Lisa Braner (Löwenfans gegenRechts)
Moderation: Beatrice Wichmann (Abteilung Vereinsgeschichte TSV München von 1860 e.V.)Ella Lingens, Resi Huber, Emma Hutzelmann, Margot Linsert, Lotte Branz, Centa
Herker, Marie-Luise Jahn. Zum diesjährigen Erinnerungstag im Deutschen Fußball
rund um den 27. Januar haben wir, die Löwenfans gegen Rechts, an diese sieben
Frauen erinnert, die im Widerstand gegen das Nazi-Regime gekämpft und ihre Leben
riskiert haben. Ihre Gesichter, Namen und Geschichten stehen für viele weitere Frau
en und Mädchen, die heute nahezu vergessen sind.Am 9. März, einen Tag nach dem internationalen Frauenkampftag, wollen wir die Biografien der Frauen erneut beleuchten und, gemeinsam mit Barbara Hutzelmann und
Beatrice Wichmann, unter anderem folgende Fragen diskutieren: Weshalb sind so
viele Frauen, die im Widerstand gekämpft haben, in Vergessenheit geraten? Wie und
wo wird aktuell erinnert? Und: Wie können wir heute, in unserem Fußballverein und
darüber hinaus, eine lebendige Erinnerungskultur schaffen?Wann? 9. März, 18:60 Uhr
Wo? riffraff, Tegernseer Landstraße 96
Eintritt: Gegen Spende -

Spenden für humanitäre Hilfe in der Ukraine bzw. für Geflüchtete aus der Ukraine
Liebe Löwinnen und Löwen! Freitag vor dem Spiel gegen Verl gibt es ab 16:00 Uhr einen Stand von uns am Grünspitz. Hier bekommt ihr unseren ganzen Merch gegen Spende.
Alle Einnahmen an dem Tag gehen zu 100% an Hilfsorganisationen, die unmittelbar humanitäre Hilfe im Zusammenhang mit Putins Angriffskrieg in der Ukraine leisten, z.B. an Mission Lifeline.
-

Erinnerungstag im deutschen Fußball am 27.01.2022
Heute jährt sich zum 77. Mal die Befreiung des KZ Auschwitz. Im Rahmen dessen findet der Erinnerungstag im im deutschen Fußball „!Nie wieder“ statt. Das diesjährige Motto lautet „Jeder Mensch zählt – egal auf welchem Platz!“.
So wurden während dem Nationalsozialismus nicht nur Juden und Jüdinnen und politisch Andersdenkende verfolgt, interniert und ermordet, sondern auch Sinti und Roma, Homosexuelle, Menschen mit Behinderung und viele weitere Menschengruppen.
Einen besonders schrecklichen Teil stellte die sogenannte Euthanasie dar, welcher Menschen mit geistigen, körperlichen und seelischen Behinderungen zum Opfer fielen.
So gedenken wir heute den über 260.000 Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung systematisch von den Nationalsozialisten ermordet wurden.
Wir alle tragen die Verantwortung dafür, dass sich diese Gräueltaten niemals wiederholen – für eine diverse, offene und barrierefreie Gesellschaft!
Nie wieder Menschenversuche!Nie wieder Euthanasie!
Nie wieder Faschismus!
-
Stellungnahme der Löwenfans gegen Rechts zur beschlossenen Verschärfung der Grünwalder Stadionverordnung
Der Münchner Stadtrat hat am vergangenen Dienstag die vieldiskutierte Verschärfung der Stadionverordnung für das Grünwalder Stadion (und die Fröttmaninger Arena) mit den Stimmen der Koalition Grüne/Rosa Liste und SPD/Volt beschlossen. Verena Dietl (SPD), 3. Bürgermeisterin und Mitglied der „Freunde des Sechzgerstadions“, war es ein großes Anliegen, „nicht mehr als nötig und bereits gesetzlich geregelt zu reglementieren“ (1) – der faule Kompromiss, der jetzt ohne Zeitdruck herauskam, ist aber genau das: Eine Überregulierung.
Die neue Stadionverordnung im Überblick
Im Wesentlichen gelten die Regelungen, die bisher nur für „Risikospiele“ bestanden, nun für alle Spiele im Grünwalder Stadion im räumlichen Umgriff des Stadions vier Stunden vor bis zwei Stunden nach dem Spiel (der genaue Wortlaut und Geltungsbereich kann hier abgerufen werden, Anlagen 3 und 4):
• Verbot der Äußerung und Verbreitung gewaltverherrlichender, rassistischer, extremistischer oder durch andere Arten gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit gekennzeichneter Parolen
• Mitnahme von Waffen oder sonstiger Gegenstände, die ihrer Art nach zur Verletzung von Personen oder zur Beschädigung von Sachen geeignet sind.
• Verbot von Pyrotechnik
• „Vermummungsverbot“
• Das Mitführen von Glasflaschen beim gemeinsamen Marsch einer größeren Anzahl von Menschen zum StadionÄnderungen zu den letzten Fassungen
Unsere Stellungnahmen zu den letzten Fassungen der Verordnung findet ihr hier und hier. Zunächst einmal freuen wir uns, dass auf unseren Vorschlag hin die sogenannte „Hufeisentheorie“ endgültig aus der Stadionverordnung gestrichen wurde. Auch begrüßen wir sehr, dass das undefinierte und polizeilicher Willkür tür- und toröffnende Verbot des „Zusammenschließens zum friedensstörenden Handeln“ nun kein Teil der Stadionverordnung mehr ist. Zudem wurde auf Initiative des Bezirksausschusses 17 „Obergiesing – Fasanengarten“ sowohl der Grünspitz als auch der Fantreff am Candidplatz vom „räumlichen Umgriff“ ausgenommen.
Kritikpunkte an der verabschiedeten Fassung
Zwar wurde das Wort „Risikospiel“ aus der Stadionverordnung gestrichen. Da nun aber die wesentlichen Bedingungen der bisherigen Risikospiele einfach auf sämtliche Spiele übertragen werden, kann man guten Grundes von einer Verschärfung der Verordnung sprechen. Dass hier einmal mehr den feuchten „Law&Order“-Träumen von Polizei und KVR nachgegeben wurde und damit die schleichende Erosion bürgerlicher Freiheiten befeuert wird, schockiert uns (siehe auch PAG 2.0!).
Es ist zudem ein fatales Zeichen gegenüber allen Fans des TSV 1860, die sich seit der Rückkehr ins Grünwalder Stadion vorbildlich verhalten haben, was immer wieder von Politik, Verwaltung und Polizei betont wurde. Warum es also überhaupt einer Verschärfung bedarf, erschließt sich uns nicht. Dass SPD/Volt und auch Grüne/Rosa Liste hier entgegen ihrer ursprünglichen Äußerungen mittlerweile anderer Meinung sind, zeigt ihre Zustimmung im Stadtrat (in der Ausschussitzung hat lediglich StRin Marie Burneleit aus der Fraktion „Die Linke/Die Partei“ mit Nein votiert, in der Vollversammlung stimmte ihre gesamte Fraktion gegen die Vorlage).
Auch lässt uns der Zeitpunkt der Verschärfung mit Verwunderung zurück. Ursprünglich wurde der Zeitdruck mit dem Verweis auf die EM-Spiele in der Fröttmaninger Arena begründet. Da diese Argumentation offensichtlich hinfällig ist, hätte man ausreichend Zeit gehabt, um zusammen mit Vereinen, Fans, Fanprojekt und Anlieger*innen nach einer einvernehmlichen Lösung zu suchen.
Es bleibt dabei: Die Ausweitung des zeitlichen und räumlichen Geltungsbereichs ist nicht hinnehmbar und die bisherigen gesetzlichen Regelungen geben der Polizei mehr als ausreichende Befugnisse. Die Verordnung enthält weiterhin zahlreiche schwammige Passagen, die willkürliche Polizeimaßnahmen nach sich ziehen werden. Beispielsweise bietet das sogenannte „Vermummungsverbot“ einen großen Interpretationsspielraum (Mund-Nasenschutz, Schal im Winter, etc.). Hierdurch ergibt sich neben den ohnehin geltenden Vorgaben des Bayerischen Versammlungsgesetzes ein neuer Tatbestand.
Im Zusammenspiel der bereits vorhandenen Eingriffsmöglichkeiten der Polizei und der neuen Verordnung sind Doppelsanktionen nun noch einfacher zu verhängen. Dass dies bereits in der Vergangenheit der Fall war, musste die Polizei in einer älteren Stellungnahme aus 2016 einräumen.Nach der Kritik am auslegungsbedürftigen Begriff „Fanmarsch“ (in welchen künftig ein Glasflaschenverbot gilt) hat sich das KVR in einer Definition versucht:
„Ein Fanmarsch ist in der Regel bei einem geschlossenen Auftreten einer größeren Personengruppe in der Öffentlichkeit, wobei die innere Verbundenheit der Gruppierung durch Kleidung und/oder das entsprechende Verhalten, wie skandierende Rufe bzw. Gesang deutlich wird, anzunehmen.“Diese offene Definition erlaubt es der Polizei, jede Fangruppe als Fanmarsch zu definieren. Bekanntlich sind Trikots, Fahnen und Gesänge fester Teil der Fankultur. Da nützt es auch nur wenig, dass Fantreff und Grünspitz von der räumlichen Umfassung ausgenommen sind – schließlich muss der Geltungsbereich auf dem Weg zum Stadion oder auch nur zum nächsten Kiosk betreten werden.
Alles in allem sind wir maßlos enttäuscht. Zwar hat die Stadtratsmehrheit nicht alle Wünsche von Polizei und KVR erfüllt. Letztendlich stellt der Beschluss aber eine unnötige Verschärfung dar, die nicht nur Fans, sondern auch Anwohner*innen trifft. Uns fehlt jegliches Verständnis für den Versuch der grün-roten Mehrheit, diesen Beschluss als guten Kompromiss und Interessensausgleich verkaufen zu wollen (von den anderen zustimmenden Fraktionen hatten wir uns ohnehin keine Unterstützung erhofft).
Löwenfans gegen Rechts im Juli 2021
(1) https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-regeln-allianz-arena-gruenwalder-stadion-1.5364601
-
Riesenschritt zum Überwachungsstaat – Änderung des PAG durch CSU / FW
Erinnert ihr euch noch an den Mai 2018? 30.000 Menschen demonstrierten an diesem Tag allein in München gegen die Neuauflage des Polizeiaufgabengesetzes (PAG).
Nun setzen CSU/FW noch mal gewaltig einen drauf: Im Windschatten von Corona und EM geht es einen Riesenschritt weiter Richtung Überwachungsstaat. Eine klammheimlich geplante Änderung des PAG sieht vor, dass Besucher*innen von Großveranstaltungen einer intensiven polizeilichen Prüfung unterzogen werden können. Hierzu gehören auch Spiele unseres TSV 1860.
Wer also zukünftig am gesellschaftlichen Leben teilhaben möchte, wird dieser „freiwilligen“ behördlichen Durchleuchtung zustimmen müssen. Prof. Mark Zöller (LMU) spricht nicht umsonst von „eine[r] ganz neue Dimension der Überwachung und Kontrolle“ und einem „Wunschtraum chinesischer Verhältnisse“.
Die Gesetzesänderung betrifft uns als Fußballfans natürlich un-mittelbar. Aber nicht nur das. Sie ist ein weiterer Angriff auf die Grundrechte aller bayerischen Bürger*innen!
https://www.sueddeutsche.de/bayern/bayern-polizeiaufgabengesetz-verschaerfung-ueberwachung-1.5333131